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TÜV SÜD

Makuladegeneration (AMD)

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Makula lutea - aus dem Latein als "gelber Fleck" übersetzt ist die lichtempfindlichste Stelle unserer Netzhaut - dem Punkt des schärfsten Sehens. Aus diesem Grund sind bereits kleine Veränderungen in diesem Bereich der Netzhaut stark sehschärferelevant.

In der Frühform zeigt sich die Erkrankung durch Ablagerungen unter der Netzhaut (Drusen) und einer Ausdünnung der Netzhautpigmentschicht.

In den Spätstadien unterscheidet man zwischen zwei Formen:

  • trockene AMD mit zunehmendem Verlust der Pigmentschicht der Makula und langsamer, über Jahre hinweg voranschreitender Verschlechterung des Sehvermögens. Die Therapiemöglichkeiten sind hier deutlich eingeschränkt.
  • feuchte (exsudative) AMD ist eine aggressive Form der Erkrankung. Sie entsteht durch eine Schwelung der Makula und sollte nach gestellter Diagnose möglichst bald behandelt werden. Dabei eignen sich spezial entwickelte Medikamente (z.B. Lucentis, Eylea), die direkt in das Auge verabreicht werden können. In seltenen Fällen wird auch die Laser-Behandlung angewendet.

Zur Selbstkontrolle empfehlen wir den Amslergitter Test:

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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine Erblindung in Europa und den USA. Das Risiko der Erkrankung nimmt ab dem Alter von 50 Jahren deutlich zu. Die Erkrankung zeigt sich durch eine zunehmende zentrale Sehverschlechterung und häufig auch durch verzerrtes Sehen (Metamorphopsien).

Wichtig ist bei dieser Netzhauterkrankung eine rechtzeitige Diagnosestellung durch die ärztliche Untersuchung und erweiterte Diagnostik mit Farbstoffuntersuchung und Messung der Netzhautdicke (OCT).


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