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Was tut meinen Augen gut …

Wenn es den Augen mal nicht gut geht, ist nicht immer gleich der Weg zum Augenarzt nötig. Bei bestimmten Phänomenen helfen Hausmittel oder ein bewusster Umgang mit den Ursachen. Wir haben in diesem Artikel zusammengestellt, was gut tut …

… BEI ENTZÜNDETEN AUGEN?

Nicht jede Bindehautentzündung muss oder kann mit Medikamenten behandelt werden. Oftmals heilen die lästigen Entzündungen von alleine ab. Das ein oder andere Hausmittel hilft zudem den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Aber aufgepasst! Manche Hausmittel können mehr schaden als nutzen. Ein Beispiel ist Kamille, der Klassiker unter den Hausmitteln. Kamille hat eine entzündungshemmende Wirkung, kann aber bei falschem Gebrauch das Gegenteil bewirken. Der Grund: Die Blüte enthält feine Härchen, die die Augen zusätzlich reizen können. Bewährt haben sich dagegen Quarkwickel sowie Ringelblume oder Augentrost – ebenfalls als Kompresse. Hilfreich ist, auf eine gute Ernährung zu achten: Nehmen Sie weniger stärke- und zuckerhaltige Nahrungsmittel zu sich, also zum Beispiel Weißbrot, fettes Fleisch und Tee, und greifen stattdessen eher zu Zitrusfrüchten und Fisch.

Was viele nicht wissen: Eine virale oder bakterielle Bindehautentzündung ist ansteckend. Das ständige Reiben führt dazu, dass die Erreger an den Händen kleben. Auch, wenn es nicht leicht fällt, achten Sie darauf, die Augen möglichst nicht zu reiben.

… BEI TROCKENEN AUGEN?

Der häufigste Grund für trockene Augen ist Bildschirmarbeit. Der Grund: Normalerweise schlägt ein Mensch zehn bis fünfzehn Mal das Augenlid auf und zu. Vor dem Computerbildschirm vergessen allerdings die allermeisten das Blinzeln. Man starrt konzentriert auf den Bildschirm und blinzelt selten, so dass die Augen nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit benetzt werden. In englischen Sprachraum hat sich daher der Begriff „Office eye syndrom“ eingebürgert. Aber auch andere Alltagsbedingungen belasten die Augen stärker, als man denkt: Tabakrauch, Abgase, trockene Heizungsluft oder Klimaanlagen führen dazu, dass der Tränenfilm schneller verdunstet.

Beugen Sie vor! Schauen Sie öfter mal weg vom Bildschirm und achten Sie darauf, Ihre Augen nicht zu stark trockener Luft auszusetzen. Auch genügend Schlaf ist wichtig, damit sich unsere Augen erholen und fit in den neuen Tag starten. Bei Bedarf bieten künstliche Tränen Abhilfe. Benetzende Augentropfen gibt es in der Apotheke und werden bei Beschwerden ein- bis dreimal täglich angewendet.

… BEI GESCHWOLLENEN AUGEN?

Die Ursachen für geschwollene Augen sind ganz unterschiedlich. Mal liegt es einfach nur an der kurzen Nacht oder an den Kontaktlinsen, die man zu lange getragen hat. Natürlich sind geschwollene Augen in Trauerphasen auch keine Seltenheit. Doch was, wenn die Augen ohne Schlafmangel oder Weinen anschwellen? Häufig sind Allergien Auslöser von geschwollenen Augen. Die Augen jucken, sind gerötet und tränen. Grund sind oft saisonale Pollen, Tierhaare oder Milben. Um die Ursache genauer zu bestimmen, sollten Sie einen Allergietest machen. Ihr Augenarzt berät Sie gern weiter.

Wichtig: Viel Wasser trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, den Lymphtransport zu steigern und so geschwollene Augen zu vermeiden. Morgens können Sie die Schwellung mit einem Löffel lindern, der nachts im Tiefkühlfach gelagert wurde.

… BEI MÜDEN AUGEN?

Augen, die den ganzen Tag über auf einen Monitor ausgerichtet werden, sind hohen Belastungen ausgesetzt und ermüden schneller. Helfen Sie Ihren Augen, indem Sie auf eine gute Umgebung achten. Viele Arbeitsplätze sind schlecht ausgeleuchtet. Achten Sie auf eine gleichmäßige Beleuchtung, die keine Blendeffekte erzeugt. Zwischendurch können Sie Ihre Augen mit kleinen Übungen trainieren. Setzen Sie sich gerade auf den Stuhl und lassen die Augen fünf Mal im Uhrzeigersinn kreisen. Oder fixieren Sie Punkte in der Ferne.

Ein weiterer Müdigkeitsfaktor für unsere Augen ist die niedrige Luftfeuchtigkeit, die in den meisten Räumen (besonders in der kalten Jahreszeit) herrscht. Regelmäßiges Stoßlüften kann hier schnell Abhilfe leisten: Öffnen Sie Ihre Fenster einmal pro Stunde für zwei bis drei Minuten.

Bei allen Krankheiten rund ums Auge sollten Sie Ihre Ernährung im Blick behalten. Das alte Mediziner-Motto „Viel trinken hilft“ gilt auch hier: Achten Sie darauf, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Neben Wasser eignen sich Kräutertees und Fruchtsaftschorlen wunderbar, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Pro Tag sollten es 1,5 bis zwei Liter sein, die Sie auf diese Weise zu sich nehmen. Auch beim Essen können Sie Ihren Augen Gutes tun: Rohe Karotten, Heidelbeeren und Erdbeeren versorgen die Augen mit Vitamin A und Beta-Karotin, die für die Produktion des Sehpigments Rhodopsin wichtig sind.

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